Header aus Sommerbildern zu einem guten Miteinander in der Natur.
Header aus Sommerbildern zu einem guten Miteinander in der Natur

Über uns

Im Auftrag des Landes Oberösterreich bekennen sich insgesamt 13 Institutionen und Organisationen zum konstruktiven Dialog und zur Zusammenarbeit, um Bewusstsein für eine konfliktfreie, nachhaltige und wertschätzende Nutzung oberösterreichischer Naturräume zu schaffen:

  • Amt der OÖ. Landesregierung, Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche & ländliche Entwicklung
    • Abteilung Wirtschaft und Forschung (Tourismus)
    • Abteilung Naturschutz
    • Abteilung Land und Forstwirtschaft
      • OÖ Landesforstdienst
  • Landwirtschaftskammer Oberösterreich
  • OÖ Verein für Alm und Weide
  • Alpenverein, Landesverband Oberösterreich
  • Naturfreunde Oberösterreich
  • Österreichische Bundesforste
  • Nationalpark OÖ. Kalkalpen
  • OÖ Landesjagdverband
  • Wildbach- und Lawinenverbauung
  • OÖ Berg- und Skiführerverband
  • OÖ Seilbahnholding GmbH
  • Oberösterreich Tourismus GmbH (Gesamtkoordination)

Das sagen die Partner dieser Initiative ...

Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner

Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner, Naturschutz-Landesrat

Jeder Umgang mit der Natur, jede Begegnung mit ihr, erfordern daher Sensibilität und Respekt. Der Drang nach Naturerlebnissen abseits der ausgetretenen Pfade, das Erleben der Natur in ihrer reinsten Form, lässt uns zu leicht vergessen, dass wir in diesem Terrain nur zu Gast sind. Zu allen Jahreszeiten gilt es daher mit offenen Augen und wachem Geist durch die Natur zu gehen. Wir wollen hier das notwendige Bewusstsein schaffen, ohne mit erhobenem Zeigefinger die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zu belehren, wie sie mit ihrer Heimat umzugehen haben. Information über sensible Bereiche und Zeiten, in welcher sich die Natur regeneriert, sind aber ungeachtet dessen hilfreich - daher auch diese Initiative.

Michaela Langer-Weninger, Agrar-Landesrätin

Oberösterreichs wunderbare und einzigartige Kulturlandschaft ist von einer atemberaubenden Vielfalt geprägt. Diese haben wir Großteils unseren Landwirtinnen und Landwirten zu verdanken, die tagtäglich mit voller Leidenschaft unsere Almen, Wiesen und Wälder pflegen. Daher liegt es in unserer gemeinsamen Verantwortung, dieser einzigartigen Kulturlandschaft auch mit dem nötigen Respekt und voller Sorgfalt zu begegnen. Gemeinsam Großartiges erhalten.

Landesrätin Michaela Langer-Weninger
Landesrat Markus Achleitner

Markus Achleitner, Wirtschafts- und Tourismuslandesrat

Der Schutz der Natur und der schonende Umgang mit wertvollen Ressourcen ist im ureigensten Interesse des Tourismus. Die Initiative ‚In unserer Natur‘ bedeutet einen einzigartigen Schulterschluss in unserem Land: Mit Lenkungs- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen wird das Freizeitangebot für Einheimische und Gäste noch weiter verbessert und Natur, Wild und Wald werden bestmöglich geschützt.

Thomas Poltura, Alpenverein Landesobmann Oberösterreich

Die Bewegung in der Natur ist für immer mehr Menschen unverzichtbarer Ausgleich zum Alltag, wesentlich für die Gesundheit und bringt viele neue Herausforderungen. Nur miteinander ist eine Weiterentwicklung und Vorteile für alle Interessensgruppen möglich. Die entsprechenden Maßnahmen erfordern anhaltenden Einsatz von der Bewusstseinsbildung bis zur Schaffung der notwendigen Infrastruktur (von Hinweistafeln bis zu digitalen Informationssystemen und dem Angebot attraktiver öffentlicher Verkehrsmittel). Es bleibt noch viel zu tun.

Thomas Poltura

Andreas De-Bettin, Vorsitzender Naturfreunde Oberösterreich

In den letzten Jahren sind unsere Naturschönheiten wieder stärker in den Mittelpunkt für Einheimische und Tourist:innen gerückt. In der Natur Erholung und Erlebnis zu erfahren hat an Bedeutung zugenommen. Die Naturfreunde schätzen diesen Wert seit 127 Jahren in ihrer Gemeinschaft.

Alle Organisationen, die die Natur nützen, mit ihren Erfahrungen und Wissen zu einem Austausch zusammenzubringen, war sicherlich eine richtige Entscheidung, um möglichen Konfliktpotentialen rechtzeitig begegnen zu können. Der freie Zugang zur Natur für Erholungszwecke war eine jahrzehntelange Forderung, für die sich die Naturfreunde österreichweit eingesetzt haben, und erst 1975 gesetzlich verankert wurde. Diese Forderung muss in diesem Prozess außer Streit gestellt bleiben.

Der im Vorfeld bereits stattgefundene, mehrjährige Austausch hat auch gezeigt, dass alle betroffenen Organisationen so lokal wie möglich einzubinden sind und die Komplexität dieses Themas auch für die Zukunft der Bündelung aller Kräfte bedarf um eine möglichst breite Akzeptanz aller Naturnutzer:innen sicherzustellen.

Johann Feßl, Obmann OÖ Almverein

Die Almwirtschaft ist Teil unserer Heimat. Davon aber wirtschaftlich leben zu können ist nicht gesichert. Das gute Image wird mittels schönster Bilder von Trittbrettfahrern wirtschaftlich verwertet. Das Gerichtsurteil zur Kuhattacke im Tiroler Pinnistal und die Coronajahre haben gezeigt, dass es Problemfelder zu bearbeiten gibt. Im OÖ Dialog Natur und Tourismus haben die Player in der Bergregion als Vertreter für ihr Klientel Zusammenarbeit geübt und Gemeinsamkeiten gefunden. Eine Fortführung und Vertiefung des laufenden Prozesses ist für uns wichtig. Ein Gradmesser für uns ist, ob durch Konsumpatriotismus Wertschätzung gelebt wird.

Johann Fessl
Martin Unterberger

Martin Unterberger, Obmann Oö. Berg- und Skiführerverband

Neben der fachlich kompetenten Durchführung von Bergtouren mit Gästen aus Oberösterreich und darüber hinaus, machen wir es uns auch zur Aufgabe, die oberösterreichische Bergwelt unseren Kundinnen und Kunden von seiner schönsten Seite näher zu bringen. Dabei sehen wir uns als Teil einer Tourismuslenkungsmaßnahme. Speziell die örtlichen Berg-und Skiführer, Wanderführer, Canyoningführer und Sportkletterführer wissen über die örtlichen Gepflogenheiten in den Bergregionen bestens Bescheid. Wir vermitteln nicht nur den respektvollen Umgang mit der Natur, sondern versuchen auch, die Interessen aller Naturraumnutzer:innen unseren Gästen näher zu bringen.

Georg Schöppl, Vorstand der Österreichischen Bundesforste

Immer mehr Menschen suchen Erholung in der Natur oder gehen dort ihren Freizeitaktivitäten nach. Bitte verhalten wir uns im Wald so als wären wir bei Freunden zu Gast. Der Wald ist ein sensibles Ökosystem für zahlreiche Tiere und Pflanzen und darüber hinaus auch Arbeitsplatz, um den nachwachsenden Rohstoff Holz zu gewinnen. Als größter Wald- und Naturraumbewirtschafter in Oberösterreich begrüßen wir die neue landesweite Initiative und arbeiten gemeinsam an Lösungen für ein respekt- und rücksichtsvolles Miteinander von Mensch und Natur.

Vorstand Magister Georg Schöppl
Landesforstdirektorin Elfriede Moser

Elfriede Moser, Landesforstdirektorin Oberösterreich

Die zunehmende Freizeitnutzung des Waldes durch den Menschen belastet besonders den sensiblen Lebensraum des Schutzwaldes. Betroffen sind unter anderem die Verjüngungsflächen des Waldes, die durch eine flächige touristische Nutzung und durch den Wildeinfluss beeinträchtigt werden. Es wird dadurch die Erneuerung des Schutzwaldes stark verzögert. Durch eine Sensibilisierung der unterschiedlichen Naturraumnutzer:innen kann eine wesentliche Entlastung des Waldes herbeigeführt werden.

Herbert Sieghartsleitner, Landesjägermeister

Durch die steigenden und vielfältigen Nutzungsansprüche in unserer Natur kommen Wildtierlebensräume und damit viele Wildtiere immer mehr unter Druck. Mit zahlreichen Informationen hat der OÖ Landesjagdverband in den letzten Jahren verstärkt auf diese herausfordernde Entwicklung aufmerksam gemacht.

Viele Naturliebhaber wollen nichts Schlechtes. Darum ist es äußerst wichtig, mit Information, Aufklärung, aber auch mit Spielregeln die Naturnutzung zu harmonisieren und, wenn notwendig, zu lenken. Die Natur liegt uns allen am Herzen, sie ist auch die Lebensgrundlage für uns alle und auch für unsere heimischen Wildarten. Diese brauchen in Zukunft verstärkt Unterstützung, einen respektvollen und achtsamen Umgang mit ihren ohnehin sehr bescheidenen Ansprüchen. Ruhe und Rückzugsgebiete für das Wild muss somit uns allen ein Anliegen sein.

Mit dem gemeinsamen Projekt „In unserer Natur“ soll in Oberösterreich die Zukunft für eine lebenswerte und besonders reizvolle Umwelt erhalten und begleitet werden. Die Wildtiere sind ein kostbarer Teil unserer schönen Heimat und werden weiterhin in unserem Fokus bleiben. Die Natur sagt Weidmannsdank!

Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner
Franz Waldenberger

Franz Waldenberger, Präsident Landwirtschaftskammer Oberösterreich

Unsere gesunde, gepflegte Naturlandschaft sind Flächen im bäuerlichen Eigentum. Unsere Bäuerinnen und Bauern müssen mit Wiesen, Feldern und Wäldern wirtschaften und Einkommen erzielen. Viele Freizeitsuchende wissen nicht, dass die Benutzung von Wald- und Wiesenflächen zur Sportausübung nur in eingeschränktem Maß zulässig ist. Es ist nicht jedes Verhalten vom freien Betretungsrecht des Waldes zu Erholungszwecken erfasst. Daher ist es umso wichtiger, dass sich Besucher so verhalten, dass es zu keinen Schäden an jungen Bäumen kommt, Rücksicht auf Pflanzen und Tiere genommen bzw. Müll wieder mitgenommen wird. Wir alle schätzen die Natur unserer Heimat und bekennen uns zur Tourismusregion Oberösterreich. Bei allem Verständnis für Freizeitinteressen, müssen vor allem die Anliegen jener berücksichtigt werden, die für die Pflege und Gesunderhaltung unserer Naturräume sorgen: unsere Land- und Forstwirtinnen und -wirte. Denn sie erzeugen dort unsere gesunden Lebensmittel und versorgen uns mit nachwachsenden Rohstoffen.

Josef Forstinger, Geschäftsführer Nationalpark Kalkalpen

Die Natur im Nationalpark Kalkalpen bietet vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Sensible Bereiche und Lebensräume müssen geschützt werden - Wildtiere benötigen vor allem Ruhe. Mit gezielter Besucherlenkung und einem achtsamen Aufenthalt in der Natur kann ein Miteinander von Mensch und Natur gelingen.

Nationalparkdirektor Josef Forstinger
Andreas Winkelhofer

Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer Oberösterreich Tourismus

Im Rahmen des eben gestarteten Entwicklungsprozesses zur neuen Landes-Tourismusstrategie 2030 werden wir die Erlebbarkeit der oberösterreichischen Natur- und Kulturlandschaften als zentrales Reisemotiv behutsam und nachhaltig weiterentwickeln. Die Initiative ‚In unserer Natur‘ bildet dazu die Plattform und stellt auch in der Zukunft eine konstruktive Zusammenarbeit und touristische Entwicklung sicher.

Rupert Schiefer, Geschäftsführer OÖ Seilbahnholding GmbH

Als einer der größten touristischen Leitbetriebe Oberösterreichs sehen wir uns als wichtiges Bindeglied zwischen Natur und Erholungssuchende. Für uns ist #InUnsererNatur ein klares Bekenntnis und ein Schulterschluss der größten Naturraumorganisationen Oberösterreichs. Um eine nachhaltige Balance zwischen Flora, Fauna und Mensch zu schaffen, benötigt es im Dialog mit allen Gruppen ganzheitliche Lösungsansätze und zielgerichtete Maßnahmen. Wir freuen uns auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit!

Rupert Schiefer
Klaus Weisser

Klaus Weisser, Wildbach- und Lawinenverbauung

Ziel der Wildbach- und Lawinenverbauung in diesem Projekt: Bewusstseinsbildung für funktionstüchtigen Wald zum Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlägen oder Hochwässern.

Aufzeigen der Mensch-Wild-Wald-Problematik mit Verbiss- und Schälschäden durch Schalenwild wegen der Störung des Wildes durch die verschiedensten Naturnutzer im Winter. Durch die Vertreibung aus geeigneten Einständen richten sie in anderen Beständen Schäden an. Die Befahrung von Aufforstungsflächen durch Variantenschifahrer verursacht auch direkte Schäden an jungen Bäumen.

Lösungsansätze: Schaffung Problembewusstsein bei betroffenen Naturnutzern durch Aufzeigen der Zusammenhänge, Schulungen einzelner Nutzergruppen, Infos in div. Medien, Infotafeln und Besucherlenkung vor Ort.