Header aus Sommerbildern zu einem guten Miteinander in der Natur.
Header aus Sommerbildern zu einem guten Miteinander in der Natur

Natur und Tourismus im Einklang.

Oberösterreich ist geprägt von seiner enormen Vielfalt an Naturlandschaften. Die Natur ist ein wertvoller Raum für Rückzug und Erholung sowohl für die Oberösterreicher:innen als auch für Urlaubsgäste.

Unsere Sehnsucht nach der Natur wächst. Die zunehmende Urbanisierung, die Beschleunigung des Alltags durch den digitalen Wandel verstärken das Bedürfnis nach Ausgleich. Dafür ist die Natur das ideale Umfeld. Sie inspiriert uns, sie ist Sportplatz, Fitnesscenter, Abenteuerspielplatz, Raum für wunderbare Entdeckungen und Quelle gesunder Energie.

Gleichzeitig ist die Natur wertvoller Lebensraum für Wildtiere und Pflanzen. Sie ist Lebensgrundlage und Arbeitsplatz für viele Menschen in unserem Land. Sie ist die unmittelbare Lebensumgebung der lokalen Bevölkerung.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur berücksichtigt die Interessen all dieser Gruppen. Mit „In unserer Natur” wurde ein Modell etabliert, um auf Landes- und regionaler Ebene einen Interessensausgleich durch Einbindung aller Nutzer:innen-Gruppen zu ermöglichen.

Über uns

Im Auftrag des Landes Oberösterreich bekennen sich insgesamt 13 Institutionen und Organisationen zum konstruktiven Dialog und zur Zusammenarbeit, um Bewusstsein für eine konfliktfreie, nachhaltige und wertschätzende Nutzung oberösterreichischer Naturräume zu schaffen:

  • Amt der OÖ. Landesregierung, Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche & ländliche Entwicklung
    • Abteilung Wirtschaft und Forschung (Tourismus)
    • Abteilung Naturschutz
    • Abteilung Land und Forstwirtschaft
      • OÖ Landesforstdienst
  • Landwirtschaftskammer Oberösterreich
  • OÖ Almenverein
  • Alpenverein, Landesverband Oberösterreich
  • Naturfreunde Oberösterreich
  • Österreichische Bundesforste
  • Nationalpark OÖ. Kalkalpen
  • OÖ Landesjagdverband
  • Wildbach- und Lawinenverbauung
  • OÖ Berg- und Skiführerverband
  • OÖ Seilbahnholding GmbH
  • Oberösterreich Tourismus GmbH (Gesamtkoordination)

Gruppenfoto mit Vertreterinnen und Vertretern der teilnehmenden Organisationen und Institutionen vor dem unterzeichneten Manifest

Dabei werden bedarfsorientierte Nutzungs-Konzepte für Natursportarten und Erholung geschaffen. Verbindliche „Fair Play-Regeln“ sind vereinbart und werden in gemeinsamer Kommunikation mitgetragen. In fünf gemeinsam definierten Handlungsfeldern werden gemeinsam Lösungen erarbeitet und umgesetzt:

  • Besucher:innen-Lenkung und Parkraumbewirtschaftung
  • Wertschätzung der Landwirtschaft
  • Wegemanagement und Beschilderung
  • Kommunikation und Bewusstseinsbildung, Fair Play Regeln
  • Nachhaltige Produktentwicklung und Förderung längerer Aufenthalte

 

Der regelmäßig tagenden „Landesweiten Arbeitsgruppe“ obliegt die Gesamtsteuerung des Projektes. Sie trifft überregionale Entscheidungen zu den Handlungsfeldern und gibt Festlegungen von Landeslinien als Empfehlungen an die Politik weiter. Das breite Netzwerk vermeidet Doppelgleisigkeiten, hilft Zusammenhänge neu zu denken und stellt sicher, dass entscheidende Zukunftsthemen – von Nachhaltigkeit bis zur Einbindung von Mobilitätsfragen – wahrgenommen werden.

Manifest In unserer Natur mit den Unterschriften der Projektpartner

Das Manifest unserer Zusammenarbeit.

Dafür stehen wir!

  1. Wir alle wissen es: Auch in unseren Breiten ist die Biodiversität ernsthaft gefährdet. Der Schutz von Lebensräumen und Arten ist daher in unser aller Interesse.
  2. Als Teil der Natur brauchen wir Menschen jedoch auch unmittelbaren Kontakt zur Natur. Daher gilt es, den Zugang zur Natur zu unserer Erholung zu schaffen und zu bewahren.
  3. Auch Wildtiere und Pflanzen haben ein Recht auf Leben. Deshalb bekennen wir uns zur Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit von Schutzgebieten und Ruhezonen.
  4. Fair-Play-Regeln für das gedeihliche Miteinander von Flora, Fauna und Mensch nach dem Prinzip „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ genießen unsere volle Unterstützung.
  5. Das dynamische Gleichgewicht von Naturschutz und menschlicher Aktivität beruht auf einem dialogischen Prozess. Daher pflegen wir eine offene, respektvolle Gesprächskultur.
  6. Akzeptanz findet nur, was alle mittragen können. Daher setzen wir auf die Beteiligung aller betroffenen und interessierten Gruppen.
  7. Wir sind gefragt, mit gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit und Information nach Innen und Außen für die notwendige Aufklärung und Sensibilisierung zu sorgen.